AUSFLUG – BERLINER NATUR
Seddinsee
52°23’03.0″N 13°40’41.2″E
Ort: Berlin – Treptow-Köpenick
Ortsteil: Schmöckwitz

Auf einen Blick
WO?
Treptow-Köpenick,
zwischen Schmöckwitz und Gosen (BB)

MAXIMALE TIEFE
7 Meter

GRÖßE
270 Hektar

BADEGEWÄSSER
Ja

FAUNA
Biber, Lachmöwe, Kormoran, Fischotter
Ein typischer Ort am Seddinsee – eine einsame Bank mit Blick auf das stille Gewässer
Das angrenzende Waldgebiet

– Was gibt es hier? –
● Insgesamt 7 Inseln. Von Ost nach West: Weidenwall, Werderchen, Seddinwall, Kleiner Seddinwall, Nixenwall, Dommelwall, Schmöckwitzer Bruch

● Umgeben von großen Waldgebieten gibt es bei einem Besuch am Seddinsee jederzeit die Möglichkeit querfeldein in den dichten Wald zu gehen und zu wandern

● Ein großer Gedenkstein erinnert an den Oder-Spree-Kanalbau im Jahr 1887 und dient gleichzeitig als idealer Aussichtspunkt auf den gesamten Seddinsee und das gegenüberliegende Ufer

● Die 1,5 km lange Seddinpromenade führt am südlichen Ufer entlang und ist die perfekte Streckenlänge für einen ausgiebigen Spaziergang mit ständigem Blick auf Wasser. Sie beginnt an der Schmöckwitzer Brücke, geht weiter am Ufer des Jachthafens, führt am Waldrand entlang und endet an der Seddinhütte, gegenüber des Gedenksteins

● Der Seddinsee hat eine ausgezeichnete Wasserqualität die regelmäßig überprüft wird und auf der offiziellen Internetseite des LAGeSo’s nachgesehen werden kann. Auch wenn es keine ausgewiesene Badestelle gibt, hat sich ein Abschnitt im Norden als beliebte Anlaufstelle etabliert

● Mehrere Bootsverleihstationen mit teilweise führerscheinfreien Motorbooten

● Noch immer sollen sich Wrackteile eines abgestürzten englischen Bombers aus dem 2. Weltkrieg im Seddinsee befinden. Die größten Flugzugteile sollen im Jahr 1959 von Tauchern aus dem 7 Meter tiefen See geborgen worden sein. Angeblich sollen Spaziergänger bis heute auf noch unentdeckte Teile stoßen, die sich im angrenzenden Wald befinden

Der begehrte Jachthafen an einem nebligen Morgen
Dunkelblaues Wasser und leere Äste – ein typisches Bild an einem kalten Wintertag

– In der Nähe-
Die Gosener Wiesen sind mit einer Größe von 783 Hektar das größte Naturschutzgebiet Berlins. Erstaunlich ist, dass es trotz seiner enormen Größe und artenreicher Vielfalt, ein eher unbekanntes Dasein im Südosten der Stadt fristet. Einige Abschnitte gelten sogar als „unberührtes Berlin“. An keinem anderen Ort in der Hauptstadt geht es so wild zu wie hier.
Entfernung: 500 Meter
Aufgrund seiner Wasserlage ist das ehemalige Fischerdorf ein unterschätztes Erholungsziel und verschafft Großstädtern das Gefühl von einem weit entfernten Urlaubsort vor der eigenen Haustür. Dank der abgelegenen Lage verschlägt es jedoch nur wenig Ausflügler in das abgelegene Nest mit Dorfcharakter, sodass es hier noch jede Menge zu erkunden gibt.
Entfernung: 800 Meter
Der Chinesische Garten im brandenburgischen Zeuthen ist ein kleines Juwel und ein Ort der Harmonie und Erholung. Direkt an einer Hauptstraße gelegen, führt ein 24 Stunden geöffneter Eingang zu dem erstaunlich ruhigen und sehr sauberen Ort, der in drei Bereichen die klassische chinesische Gartenkunst präsentiert. Idyllisch am Ufer der Dahme gelegen, kann man es sich auf einer Wiese gemütlich machen und die bunte Blumenpracht genießen.
Entfernung: 2,6 Kilometer
Der fast kreisrunde 103 Hektar große Dämeritzsee ist besonders begehrt bei Wassersportlern und Anglern. Mehrere Bootsverleihstationen bieten Tret- sowie Motorboote an, mit denen man den See gemütlich auf dem Wasser erkunden oder zu einer mehrstündigen Tour über die Köpenicker Altstadt und den Müggelsee aufbrechen kann.
Entfernung: 2,8 Kilometer

Bei einem Spaziergang ist das Wasser immer in greifbarer Nähe
Holzbänke für eine stärkende Pause am Waldrand
Eine leere Steganlage im Winter am Seddinsee
– Anfahrt –
WIE KOMME ICH ZUM SEDDINSEE?

Mit dem Auto
ÖPNV
Mit dem Rad

NÄCHSTGELEGENE HALTESTELLEN
‚Alt-Schmöckwitz‘ – Tram 68
‚Wernsdorfer Str.‘ – Bus 733
‚Gosen Schillerhöhe‘ – Bus 424 und 428

PARKPLÄTZE
Parkplatz 1
Parkplatz 2
– Weitere Artikel –

Ein Tag in der Altstadt-Köpenick

Sobald wir die Lange Brücke in Fahrtrichtung Osten überqueren, fühlt es sich immer an, wie eine Reise in die Vergangenheit. Bereits auf der Brücke werden wir mit einem schönen Blick auf das Schloss Köpenick begrüßt, das von außen wie innen eine echte Augenweide ist.

Sebastian Hennigs – Naturfotograf aus Berlin | Interview

Bereits im Alter von 16 Jahren erhielt Sebastian Hennigs die erste Auszeichnung für seine Fotoaufnahmen. Das Preisgeld von 1000 D-Mark investierte er in seine Leidenschaft: Die Naturfotografie. Es folgte eine Ausbildung zum Fotografen und das Studium der Geowissenschaften, und so wurde aus einem Hobby ein Beruf. Heute zieren seine Aufnahmen zahlreiche…

Von Schildhorn zum Grunewaldturm

Auf der Flucht vor Albrecht dem Bären, luxuriöse Segelboote, abgeschiedene Orte mit Blick auf die Havel und zu guter Letzt: Ein Turm, versteckt zwischen hundert Jahre alten Bäumen. Wir besuchen den schönsten Ort im Berliner Grunewald.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.