AUSFLUG – BRANDENBURGER NATUR
Erpetal
Brandenburg – Hoppegarten
Größe: 182 Hektar
Fließgewässer, Feuchtwiesen und Wälder
Badegewässer: Nein

Auf einen Blick
WO?
Brandenburg – Hoppegarten

PARKPLÄTZE
Dahlwitzer Landstraße

NÄCHSTGELEGENE HALTESTELLE
‚Waldesruh, Mahlsdorfer Allee‘ – Bus 108 und ‚Berlin-Friedrichshagen‘ – S3

FAUNA
Biber, Moorfrosch, Wildschwein, Fuchs

IN DER NÄHE
Alte Berliner Rieselfelder
800 Meter
Kausldorfer Seen – 2,5 Kilometer
Spreetunnel– 2,8 Kilometer
– Informationen –
Für unser heutiges Ziel verlassen wir Berlin – zumindest für wenige Meter – und besuchen die Gemeinde Hoppegarten in Brandenburg. Vom Stadtzentrum sind es knapp 30 Minuten die man mit dem Auto fahren muss, um alles was an eine Großstadt erinnert, komplett hinter sich zu lassen. Müssten wir eine Tabelle mit den schönsten Orte erstellen, die wir in Berlin und Umgebung besucht haben, wäre das Erpetal definitiv in den Top 3. Selten waren wir so begeistert von einem Ort! Selbst nach gefühlten 10 Besuchen, finden wir immer wieder eine neue Abzweigung, die uns zu einer schönen Naturkulisse führt.

Die 183 Hektar große Wiesenlandschaft ist eines der wenigen Fließtäler, die es in der Region Berlin gibt. Über die satten Wiesen schlängelt sich das Neuenhagener Mühlenfließ – und das mit ziemlich hohem Tempo. Entengruppen nutzen das schnell fließende Gewässer gerne um sich über das Wasser zu treiben und nach einem kleinen Snack Ausschau zu halten. Frösche und Lurche sitzen meist auf den großen Steinen im Fließ und springen vorbeifliegenden Insekten hinterher. Für uns gibt es einen natürlichen Spazierweg, der einen mehrstündigen Rundweg entlang des Wassers ermöglicht. Umgeben sind die weitflächigen Wiesen von einem Waldgebiet, aus dem in der Nacht häufig Wildschweine und Rehe ins Tal kommen. Die borstigen Riesen hinterlassen dabei nicht selten große Bereiche an umgewühlter Erde und rausgerupften Wurzeln.

Ein unverzichtbares Highlight ist der sprudelnde Bachlauf an der Heidemühle. Es gibt vermutlich kein beruhigenderes Geräusch, als sprudelndes Wasser mit leisem Vogelgezwitscher im Hintergrund. Dieser kleine Abschnitt des Erpetals ist ein Paradies für Naturfotografen! Bei klirrender Kälte pfeift einem hier der Wind um die Ohren und das tiefblaue Wasser kämpft gegen das Einfrieren an. Wohingegen man im Hochsommer einen feuchten Nebel des Fließes abbekommt und am liebsten gar nicht mehr gehen möchte. Abseits des Rundweges gibt es einiges zu erkunden! Blühende Streuobstwiesen verwandeln das Tal in der Frühlingszeit zu einem bunten Paradies und geben einen betörenden Duft von sich. Im Norden bekommt man direkten Zugang zu einer Pferdekoppel und kann den imposanten Tieren hautnah sein. Ein kleiner See, wilder Farn, seltene Singvögel und eine Weide mit Schafen – die Liste ist noch lange nicht zu Ende! Ach und wer nach einem Besuch im Erpetal erst richtig warm gelaufen ist, der kann sich seinen Weg querfeldein durch den Wald bahnen und ist nach einem 3 km Marsch am Großen Müggelsee.
Diesen umwerfenden Blick bekommt man an der Heidemühle im Norden
Blühende Obstbäume im Frühling

– Was gibt es hier? –
● Der sprudelnde Bachlauf Neuenhagener Mühlenfließ

● Einen 3 km langen Rundweg entlang des Wassers

● Blühende Streuobstwiesen im Frühjahr

● Jede Menge spannende Amphibien und Insekten an den Uferbereichen

● Erlebnisbereiche zum Mitmachen

● Ein großes Waldgebiet im Osten des Areals

– Impressionen –
Grüne Natur so weit das Auge reicht!
Abgelegene Spazierwege am Rande des Erpetal
Das sprudelnde Mühlenfließ im Somme
Blick auf den fließenden Bach von oben

Wie komme ich ins Erpetal?

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