AUSFLUG – BEI BERLIN – WILDTIERE

Die
Schönower Heide
im Winter

– Mufflons und Hirsche –

52°41’25.9″N 13°30’37.0″E
Ort: Brandenburg / Bernau
Größe: 533 Hektar
Mufflons und Hirsche
BRANDENBURG –  LANDKREIS BARNIM – BERNAU

Schon einen Kilometer hinter der Berliner Stadtgrenze fühlt sich Brandenburg wie weit abgelegene Wildnis an. Die Schönower Heide ist einer dieser Orte, die wir Stadtflüchtlinge aufsuchen können, wenn uns Verkehr und Lärm mal wieder zu viel werden. Im Zentrum liegt ein 140 Hektar großes, eingezäuntes Areal, auf dem Dam- und Rotwild sowie Mufflons leben. Sie übernehmen hier die Landschaftspflege und regulieren auf natürliche Weise die Strauch- und Baumvegetation, in dem sie junge Triebe abknabbern. Außerdem ist das unzugängliche Gebiet das Zuhause zahlreicher Insekten, über 60 Brutvogelarten und Wildbienen. Um das Gehege führen zwei Rundwege, die beide einen sehr nahen Blick auf die imposanten Wildtiere ermöglichen. Während sich das Damwild in den Morgenstunden an den Zäunen versammelt und eine kleine Futtergabe von den Besuchern erwartet, erlebt man die Mufflons in ihrem ursprünglichen Verhalten – menschenscheu und in Gruppen durch das Dickicht schleichen. Bis 1991 nutzte das Militär die Heide für Übungszwecke und Panzerfahrten. Diese Handlungen führten zu ständigen Rodungen von Waldflächen und sorgten für die nährstoffarmen Kies- und Sandböden, auf denen sich später seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln konnten.

WIE KOMME ICH ZUR SCHÖNOWER HEIDE?
Mit dem Auto
ÖPNV
Mit dem Rad

NÄCHSTGELEGENE HALTESTELLEN
‘Zepernick ’ – S2 und Bus 867, 891
‘Schönow, Zepernicker Str.’ – Bus 891, 900

Impressionen
Was gibt es hier?
Das Wild
Damwild, Mufflons und Rotwild in einem eingezäunten Wildtiergehege
Zwei Rundwege
Der 5 km lange Wildwanderweg und der 1,6 km lange Heidepfad
Zwei Aussichtsplattformen
Ein Beobachtungsturm im Osten mit Blick auf einen Sumpf in dem sich das Damwild suhlt und ein überdachter Aussichtsberg im Westen mit Sitzbänken und Holztischen
Flora
Scharfer Mauerpfeffer, Sandstrohblume, Wacholder, Zitterpappel, Silbergras, Kleines Habichtskraut
Fauna
Wildbienen, Zauneidechsen, Waldschnepfe, Fitis, Heidelibellen



Picknick mit Aussicht
Ein überdachter Picknickplatz mit Blick auf das Tiergehege, ganz im Norden des großen Rundwegs
Essen und Trinken

Gasthaus am Gorinsee
Am Gorinsee 1
16348 Wandlitz
Idyllisch am Gorinsee gelegen serviert das Gasthaus deutsche Hausmannskost und Wildprodukte aus eigener Herstellung

Blumen.Kaffee.Schönwalde
Bernauer Damm 1A
16348 Wandlitz
Selbst gebackener Kuchen in einem außergewöhnlich schönem Ambiente im Stile eines floristischen Landhauses

La Pampa Steakhouse
Schönower Str. 147
16341 Panketal
Klassisches Argentinisches Steakhouse in gemütlichem Ambiente mit Augenmerk auf Steaks vom Rind

Lust auf weitere Ausflugsziele und Insidertipps aus Berlin und Brandenburg?

AUSFLÜGE

Berge, Sanddünen und geheime Seen! Hier findest du die schönsten Naturparadiese

EMPFEHLUNGEN

Erspare dir die Recherche! Hier findest du die besten Biomärkte, Selbstpflückfelder uvm.

INTERVIEWS

Experten, Manufakturen und Pensionen! Hier findest du spannende Portraits

UNSER BUCH

Unsere Lieblingsorte und unveröffentlichte Geheimziele in der Berliner Natur

– Weitere Artikel –
Dr. Kleusberg Promenade - Sitzbank

Dr. Kleusberg Promenade – Viel zu unbekannt

Benannt nach Herbert Kleusberg, dem Spandauer Bürgermeister von 1967 bis 1979, befindet sich die knapp 1 Kilometer lange Promenade nahezu unbekannt am Berliner Stadtrand. Von dem grünen Havelufer redet so gut wie niemand in der Stadt.

Makrelen auf dem Markt

10 besondere Berliner Wochen- und Ökomärkte

Was wäre eine Stadt wie Berlin ohne seine Wochenmärkte? Dort wo die Gurke noch nach Gurke schmeckt und keine halbe Weltreise hinter sich hat. Dank der kurzen Transportwege vom Bauern direkt zum…

Gartenlaube

Ein Gespräch mit einem Laubenpieper, der eigentlich keiner sein wollte

Hätte man Frank vor 20 Jahren gesagt, dass er eines Tages regelmäßig seinen Boden nach dem pH-Wert überprüft um ihn gegebenenfalls zu kalken, da sich ansonsten unerwünschtes Moos vor seinem Froschteich entwickelt, hätte er nur müde gelacht. „Ich und ein Laubenpieper? Nie im Leben!“. Heute treffen wir ihn in laubgrünen Crocs und sandverschmierten Händen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.